“Klingt nach einem Märchen,
fühlt sich auch so an.”

Ab nach Nashville Tennessee

Aufgrund eines Bauchgefühls packt Henriette 2018 ihre Koffer, lässt alles stehen und liegen, fliegt nach Nashville Tennessee und taucht dort in die Musikszene ein. 

Sie schreibt Songs, tritt auf, nimmt Stunden, knüpft Kontakte. Nur drei Wochen nach ihrer Ankunft werden zwei Produzenten bei einer Co-writing Session auf sie aufmerksam, 2019 ist sie zurück in Deutschland und hat jede Menge Geschichten und ihre Debut-EP im Gepäck.

Klingt nach einem Märchen, fühlt sich auch so an.

Doch nochmal ganz von vorne:

Henriette wächst in einer kleinen Stadt im urwilden Westen Deutschlands auf und bekommt die Musik praktisch mit der Vatermilch eingeflößt. Gemeinsam mit ihm steht sie schon im Grundschulalter auf der Bühne, singt und tanzt, spielt Klavier. In dieser Zeit kommt Henriette auch zum ersten Mal in Berührung mit amerikanischer Musik, die sie liebevoll packt und nicht mehr loslässt. Mit 9 schreibt sie Songs über die Titanic, mit 15 über ihren Boyfriend, mit 19 zieht sie nach Leipzig, um dort an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren. Nach ein paar Theaterrollen zieht es sie jedoch zurück zu den Wurzeln und sie krempelt alles um, schreibt wieder mehr, arbeitet mit dem Berliner Gitarristen Jo Gehrmann zusammen, wird als Country/Folksängerin im legendären Wintergarten Varieté in Berlin engagiert und geht auf Tour.

Dann im Herbst 2018 folgt sie ihrem inneren Kompass und macht sich auf den Weg in das Mekka der Country Music, nach Nashville Tennessee. Dort kommt der Feenstaub ins Spiel: Bei einer Songwriting Session werden die Produzenten Jay Tooke, Schlagzeuger der legendären Band „The Steel Woods“, und James Robertson, der u.a. als Gitarrist für Linda Ortega, Dragonette, Brandi Disterheft, Clyde Stubblefield am Start ist, auf sie aufmerksam. Noch eine Songwriting Session und ein Demoband später bekommt sie das Angebot, ihre Debut EP vor Ort aufzunehmen. 

In „The Hilson Studio“ und in „Studio 2300“ wird ihr Traum im Juni 2019 Wirklichkeit. 

Zeit in Nashville

Während ihrer Zeit in Nashville arbeitet Henriette mit vielen verschiedenen Songwritern zusammen und schreibt u.a. Songs mit Suzie Brown, angesehene Sängerin und Songwriterin aus Nashville, und Adam Ollendorf, der lange Zeit als Gitarrist von Country Music Star Kacey Musgraves agierte. Zudem tritt sie live auf und nimmt Gesangstunden im Studio von Brett Manning direkt auf Music Row. 

Zurück in Deutschland wird Henriette erneut als Sängerin im Wintergarten Varieté für die Show „Woodstock“ engagiert, in deren Rahmen sie auch ihre erste Single „DREAM BOY“ allabendlich präsentiert. 

EP „Henriette“

Die selbstbenannte EP „Henriette“ ist ihr erster, großer Schritt in die Musikwelt. Fünf Songs hat sie uns mitgebracht: „Dream Boy“, „Lighthouse“, „Fearless“, „Missing you“ und „Crash like this“, jeder in einer anderen Farbe gemalt.

Henriette kann leise sein wie ein Windhauch und feurig wie die Sonne. Sie besingt die Sehnsucht und die Freiheit in all ihren Facetten, flüstert uns Hoffnung zu, lässt uns träumen und entführt uns auf Gypsyspuren in die endlose Weite der amerikanischen Prairie, nur um uns im Endeffekt in unseren eigenen Herzen wieder abzusetzen.„Dandelions can’t be scared of the wind, clouds can’t run from the rain!“ heißt es in einem ihrer Songs – eine echte Freigeistseele, die sich mit kindlich weisem Vertrauen ihren Weg bahnt.